Zweimal gekämpft – einmal bis ins Ziel: SuperMoto in St. Wendel
Die große Bühne des Supermoto-Sports war am Wochenende St. Wendel. Beim Supermoto of Nations traf die internationale Elite aufeinander. Doch auch das Rahmenprogramm hatte es in sich: Im Rennen zur Deutschen Supermoto-Meisterschaft ging es in der Klasse S2 um wichtige Meisterschaftspunkte. Mit dabei war Kevin Zambrano Toro vom MSC Gerstetten.
Für den Gerstettener wurde es allerdings ein Wochenende mit einigen Rückschlägen. Schon in der Warm-up-Lap sorgte ein Zwischenfall für einen unplanmäßigen Start in den Renntag. Im ersten Lauf musste Zambrano Toro später erneut zu Boden. Doch statt aufzugeben, nahm er die Verfolgung wieder auf und zeigte Kampfgeist. Von Platz 32 aus arbeitete er sich im Verlauf des Rennens Position um Position nach vorne und überquerte schließlich als 24. die Ziellinie.
Auch im zweiten Lauf waren die Voraussetzungen alles andere als ideal. Wegen eines verspäteten Vorstarts musste Zambrano Toro vom letzten Startplatz ins Rennen gehen. Der Gerstettener erwischte jedoch einen starken Start und konnte gleich mehrere Konkurrenten hinter sich lassen. Die Aufholjagd nahm Fahrt auf – ehe ein heftiger Sturz im Offroad-Bereich das Rennen vorzeitig beendete.
Damit war das Supermoto-Wochenende in St. Wendel für Zambrano Toro beendet. Gleichzeitig endet für den Fahrer des MSC Gerstetten aus persönlichen Gründen auch die Saison 2026 vorzeitig. Der Saisonabschluss fiel damit anders aus als erhofft.
Trotzdem bleibt von der Saison mehr als nur das Ergebnis des letzten Rennwochenendes. Viele Erfahrungen, spannende Rennmomente und positive Eindrücke nimmt Zambrano Toro aus dem Jahr 2026 mit. In St. Wendel zeigte er dabei einmal mehr, dass er auch nach Rückschlägen nicht einfach aufsteckt und bis zur letzten möglichen Runde um jede Position kämpft.





