Knapp 60 Teilnehmer nutzten die Gelegenheit zum intensiven Training auf der kompletten Strecke – Technik, Fahrspaß und gute Stimmung standen im Mittelpunkt.

Ein abwechslungsreiches Trainingswochenende erlebten die Teilnehmer beim MSC Gerstetten. Knapp 60 Fahrerinnen und Fahrer fanden den Weg auf die Strecke, um an ihren fahrerischen Fähigkeiten zu arbeiten und sich unter fachkundiger Anleitung weiterzuentwickeln. Eine Besonderheit des Wochenendes war, dass die komplette Strecke befahren werden konnte. Dafür wurde sogar die Straße in Richtung Sontbergen gesperrt, sodass den Teilnehmern die gesamte Streckenführung zur Verfügung stand.

Der Samstag stellte die Organisatoren und Teilnehmer zunächst auf eine Geduldsprobe. Anhaltender Regen sorgte für schwierige Bedingungen und verzögerte den Trainingsbeginn erheblich. Erst gegen Abend konnte schließlich auf die Strecke gegangen werden. Die widrigen Wetterverhältnisse taten der guten Laune jedoch keinen Abbruch. Die Vorfreude auf das gemeinsame Fahren und die Möglichkeit, unter realistischen Bedingungen zu trainieren, war bei allen Beteiligten deutlich zu spüren.
Am Sonntag wurden die Teilnehmer dann für ihre Geduld belohnt. Bei deutlich besseren Bedingungen präsentierte sich die Strecke mit einem hervorragenden Boden, der ideale Voraussetzungen für ein intensives Training bot. Die griffigen Verhältnisse kamen bei den Fahrerinnen und Fahrern bestens an und sorgten für jede Menge Fahrspaß.
Im Mittelpunkt des Wochenendes stand die gezielte Verbesserung der Fahrtechnik. Die Trainer teilten die Teilnehmer in verschiedene Gruppen ein, trainierten verschiedenen Sektionen und arbeiteten mit ihnen an den entscheidenden Grundlagen des Motocrosssports. Auf dem Trainingsplan standen unter anderem Kurventechnik, Bremstechnik, die Wahl der richtigen Bremspunkte sowie die Sprungtechnik. Durch die gezielte Betreuung konnten die Fahrer an ihren individuellen Schwächen arbeiten, neue Erfahrungen sammeln und wertvolle Tipps für die kommenden Rennen mitnehmen.
Auch abseits der Strecke war die Stimmung durchweg positiv. Der Zusammenhalt, der gemeinsame Austausch und die Begeisterung für den Motocrosssport prägten das gesamte Wochenende. Trotz des verregneten Auftakts am Samstag entwickelte sich die Veranstaltung zu einem gelungenen Trainingsevent, bei dem sowohl der sportliche Fortschritt als auch die Gemeinschaft im Vordergrund standen.
Für die Organisation und Durchführung zeichneten Franz Schick, Joachim Wagner, Jörg Mäder, Maximilian Wirbeleit und Tobias Seibert verantwortlich. Als Trainer engagierten sich Cedric Schick, Tobias Steiner, Thomas Aiple, Steffen Kuhn, Luca Beiermeister und Achim Scheu, die ihr Wissen und ihre Erfahrung an die Teilnehmer weitergaben.
Das Trainingswochenende beim MSC Gerstetten zeigte einmal mehr, wie wichtig eine gute Vorbereitung, engagierte Trainer und eine starke Gemeinschaft für eine gelungene Veranstaltung sind. Knapp 60 Teilnehmer, eine außergewöhnliche Streckenfreigabe und beste Trainingsbedingungen am Sonntag machten das Wochenende trotz des schwierigen Wetters zu einem vollen Erfolg.

Noch einmal volle Konzentration, noch einmal harte Zweikämpfe und für einige Fahrer des MSC Gerstetten ein Rennwochenende mit reichlich Höhen und Tiefen: In Reutlingen ging am Samstag die Saison der Baden-Württembergischen Jugend-Motocross-Meisterschaft und der Baden-Württembergischen Motocross-Meisterschaft zu Ende. Einen Tag später standen in Windsberg bereits die letzten Läufe des ADAC MX Cup Südbayern auf dem Programm.
Für die Gerstetter Piloten wurde der Saisonabschluss damit zu einem echten Kraftakt. Besonders Tobias Steiner hatte dabei ein straffes Programm zu bewältigen: Nach seinem Rennen am Samstag in Reutlingen ging es unmittelbar weiter nach Windsberg, wo er am Sonntag in der Masters-Klasse an den Start ging.
Für ein erstes Ausrufezeichen sorgte in Reutlingen Jonas Pepe Grüninger in der Klasse 50. Der siebenjährige Nachwuchsfahrer erwischte im ersten Lauf einen perfekten Start und sicherte sich den Holeshot. Doch die Führung währte nicht lange. Nach einem Fahrfehler stürzte Grüninger und fiel bis auf Rang zwölf zurück.
Aufgeben kam für den jungen Gerstetter allerdings nicht infrage. Mit viel Kampfgeist arbeitete er sich Position um Position wieder nach vorne und wurde am Ende noch als Siebter abgewinkt. Im zweiten Lauf zeigte Grüninger erneut eine starke und vor allem konstante Leistung. Mit Platz fünf sicherte er sich in der Tageswertung Rang sechs.
Ganz anders die Ausgangslage für Lukas Kühling. Der erst sechsjährige Nachwuchsfahrer bestritt seine erste Saison und gehört damit zu den jüngsten Piloten im gesamten Starterfeld. Mit zwei 18. Plätzen sammelte Kühling weitere wertvolle Rennerfahrung und beendete den Renntag auf Platz 19.
In der Klasse 125 zeigte Phil Thomas zunächst ebenfalls eine starke Leistung. Im ersten Lauf fuhr er auf Rang sechs ins Ziel. Im zweiten Durchgang lag Thomas sogar auf Position fünf, ehe ihn kurz vor dem Fallen der Zielflagge ein Ausfall stoppte. Aufgrund der absolvierten Runden wurde er noch auf Rang 19 gewertet. In der Tagesabrechnung blieb damit Platz zwölf.
Bei den Fahrern der Baden-Württembergischen Motocross-Meisterschaft überzeugte Cedric Schick mit Konstanz. Sowohl im ersten als auch im zweiten Lauf überquerte er die Ziellinie auf Rang sieben und durfte sich damit auch über Platz sieben in der Tageswertung freuen.
Tobias Steiner erreichte in Reutlingen die Plätze 20 und zehn und kam damit auf Tagesrang 14. Für ihn war der Renntag allerdings noch längst nicht beendet.
Am Sonntag wartete in Windsberg der ADAC MX Cup Südbayern. Das Besondere an dieser Serie: Die Fahrer werden anhand ihrer im Zeittraining erzielten Zeiten den verschiedenen Leistungsgruppen zugeteilt. Dadurch treten Piloten mit vergleichbarem Leistungsniveau gegeneinander an.

Das Feld wird dabei in die Gruppen Hobby, Pro und Masters aufgeteilt. Die Hobby-Klasse ist für Fahrer des entsprechenden Leistungsbereichs vorgesehen, während in der Pro-Klasse die schnelleren und leistungsstärkeren Piloten antreten. Die Masters-Klasse richtet sich an erfahrene beziehungsweise ältere Fahrer. Die Zuordnung wird dabei über die im Zeittraining erzielten Zeiten vorgenommen, sodass die Leistungsgruppen möglichst ausgeglichene und spannende Rennen ermöglichen.

Vom MSC Gerstetten starteten Nico Haug, Leon Thomas und Moritz Wirbeleit in der Hobby-Klasse. Maximilian Wirbeleit und Laurin Straub traten in der Pro-Klasse an, Tobias Steiner nahm die Herausforderung in der Masters-Klasse an.

Moritz Wirbeleit fuhr in der Hobby-Klasse einen starken Renntag. Nach Platz vier im ersten Lauf kam er im zweiten Durchgang als Fünfter ins Ziel. Mit dieser konstanten Leistung sicherte er sich Rang vier in der Tageswertung. Leon Thomas belegte die Plätze 18 und 20 und wurde damit 21. der Tageswertung. Nico Haug kam nach den Rängen 22 und 21 auf Platz 22.

In der Pro-Klasse fehlte Maximilian Wirbeleit nicht viel zu einem Platz auf dem Podest. Nach Rang vier im ersten Lauf und Platz acht im zweiten Durchgang beendete er den Renntag auf dem sechsten Gesamtrang.

Laurin Straub zeigte dagegen vor allem im zweiten Lauf eine deutliche Steigerung. Nach Platz zwölf im ersten Durchgang fuhr er im zweiten Rennen auf Rang fünf vor. Damit wurde er in der Tageswertung Siebter.

Für Tobias Steiner wurde der Sonntag zum zweiten Teil eines äußerst intensiven Rennwochenendes. Nach den beiden Läufen in Reutlingen stand er am nächsten Tag in der Masters-Klasse erneut am Startgatter. Im ersten Lauf fuhr Steiner auf Rang 13. Im zweiten Rennen lag er bereits auf einem starken vierten Platz und hatte damit eine Top-Platzierung vor Augen. Doch drei Runden vor Schluss kam das Pech: Ein Plattfuß zwang ihn zur Aufgabe. In der Tageswertung blieb für Steiner damit Rang 17.

Mit den Rennen in Reutlingen und Windsberg sind die Meisterschaften der Baden-Württembergischen Jugend-Motocross-Meisterschaft, der Baden-Württembergischen Motocross-Meisterschaft, des ADAC MX Cup der Senioren und des ADAC Sidecarcross Clubsport Cups abgeschlossen. Für den MSC Gerstetten fällt die Saisonbilanz dabei durchaus erfreulich aus.
Im ADAC MX Cup der Senioren sicherte sich Tony Bauer den dritten Platz in der Meisterschaft. Im ADAC Sidecarcross Clubsport Cup belegten Thomas Binder und Siggi Leest Rang sieben. Das Gespann Lukas Axmann und Jamie Meyer kam auf Platz 16.
Auch im Nachwuchsbereich gab es gute Platzierungen. In der Baden-Württembergischen Jugend-Motocross-Meisterschaft belegte Jonas Pepe Grüninger in der Klasse 50 Rang sieben, Lukas Kühling wurde 14. In der Klasse 85 sicherte sich Philipp Trautwein mit Platz zwei die Vizemeisterschaft. Nick Samtner beendete die Saison auf Rang 23. In der Klasse 125 kam Phil Thomas auf Platz acht.
In der Baden-Württembergischen Motocross-Meisterschaft wurde Robin Schumann Sechster. Tobias Steiner belegte Rang 23, Laurin Straub kam auf Platz 47, wobei er lediglich an einer Veranstaltung teilgenommen hatte.

Während für viele Fahrer des MSC Gerstetten damit die Saison beendet ist, darf Jonas Pepe Grüninger den Helm noch nicht ganz an den Nagel hängen. Für den siebenjährigen Nachwuchsfahrer stehen noch zwei besondere Höhepunkte auf dem Programm.

Beim Bundesendlauf in Pflückuff wartet auf Grüninger der nationale Vergleich mit den besten Nachwuchsfahrern seiner Klasse. Anschließend steht mit dem ADAC Supercross in Stuttgart noch ein echtes Highlight auf dem Programm. Dort bekommt der junge Gerstetter die Gelegenheit, vor großer Kulisse weitere Rennerfahrung zu sammeln.

Für Grüninger ist die Saison damit also noch nicht vorbei – und nach seinem starken Auftritt in Reutlingen darf man gespannt sein, was der junge MSC-Pilot bei den beiden letzten großen Herausforderungen des Jahres noch zu zeigen hat.

Die große Bühne des Supermoto-Sports war am Wochenende St. Wendel. Beim Supermoto of Nations traf die internationale Elite aufeinander. Doch auch das Rahmenprogramm hatte es in sich: Im Rennen zur Deutschen Supermoto-Meisterschaft ging es in der Klasse S2 um wichtige Meisterschaftspunkte. Mit dabei war Kevin Zambrano Toro vom MSC Gerstetten.

Für den Gerstettener wurde es allerdings ein Wochenende mit einigen Rückschlägen. Schon in der Warm-up-Lap sorgte ein Zwischenfall für einen unplanmäßigen Start in den Renntag. Im ersten Lauf musste Zambrano Toro später erneut zu Boden. Doch statt aufzugeben, nahm er die Verfolgung wieder auf und zeigte Kampfgeist. Von Platz 32 aus arbeitete er sich im Verlauf des Rennens Position um Position nach vorne und überquerte schließlich als 24. die Ziellinie.

Auch im zweiten Lauf waren die Voraussetzungen alles andere als ideal. Wegen eines verspäteten Vorstarts musste Zambrano Toro vom letzten Startplatz ins Rennen gehen. Der Gerstettener erwischte jedoch einen starken Start und konnte gleich mehrere Konkurrenten hinter sich lassen. Die Aufholjagd nahm Fahrt auf – ehe ein heftiger Sturz im Offroad-Bereich das Rennen vorzeitig beendete.

Damit war das Supermoto-Wochenende in St. Wendel für Zambrano Toro beendet. Gleichzeitig endet für den Fahrer des MSC Gerstetten aus persönlichen Gründen auch die Saison 2026 vorzeitig. Der Saisonabschluss fiel damit anders aus als erhofft.

Trotzdem bleibt von der Saison mehr als nur das Ergebnis des letzten Rennwochenendes. Viele Erfahrungen, spannende Rennmomente und positive Eindrücke nimmt Zambrano Toro aus dem Jahr 2026 mit. In St. Wendel zeigte er dabei einmal mehr, dass er auch nach Rückschlägen nicht einfach aufsteckt und bis zur letzten möglichen Runde um jede Position kämpft.

Beim Saisonfinale der German Cross Country Championship (GCC) in Bühlertann waren auch Nico Haug und Niklas Rauschmaier vom MSC Gerstetten am Start. Die beiden Gerstettener stellten sich gemeinsam der Herausforderung in der Klasse XC Team 3 Stunden.
Über die dreistündige Renndistanz waren Ausdauer, fahrerisches Können und eine gute Abstimmung zwischen den beiden Teamfahrern gefragt. Auf der anspruchsvollen Strecke mussten Haug und Rauschmaier nicht nur schnell unterwegs sein, sondern auch mit den wechselnden Bedingungen und dem hohen Verkehrsaufkommen auf dem Kurs zurechtkommen.
Am Ende konnten sich die beiden Fahrer des MSC Gerstetten mit einer starken und konstanten Leistung Platz 66 von insgesamt 134 gestarteten Teams sichern.
Die GCC gilt als eine der bedeutenden Cross-Country-Rennserien in Deutschland und verbindet anspruchsvolle Offroad-Strecken mit langen Renndistanzen. Beim Saisonfinale in Bühlertann gingen rund 900 Teilnehmer an den Start und sorgten für einen würdigen Abschluss der Rennsaison.
Für Nico Haug und Niklas Rauschmaier war das Rennen damit ein erfolgreicher Saisonabschluss und zugleich eine gute Gelegenheit, den MSC Gerstetten auf nationaler Ebene zu vertreten.

Ein ereignisreiches Motocross-Wochenende liegt hinter den Fahrern des MSC Gerstetten. Während Cedric Schick und Tobias Steiner beim ADAC MX Cup Südbayern in Reichling an den Start gingen, stellte sich Laurin Straub in Rudersberg der Konkurrenz. Dort fand im Rahmen der Sidecar Motocross Weltmeisterschaft auch ein Rennen zur Baden-Württembergischen Motocross Meisterschaft statt.

Für Schick und Steiner ging es in Reichling in zwei stark besetzten Klassen um wichtige Platzierungen. Allerdings sorgte der Ablauf der Veranstaltung für eine besondere Situation: Aufgrund mehrerer Verzögerungen im Zeitplan mussten die zweiten Läufe ersatzlos gestrichen werden. Damit blieb es für die Fahrer bei jeweils einem Wertungslauf, dessen Ergebnis gleichzeitig in die Tageswertung übernommen wurde.

In der Mastersklasse zeigte Cedric Schick eine starke Leistung. In einem hochkarätig besetzten Fahrerfeld behauptete sich der Fahrer des MSC Gerstetten über den gesamten Lauf und brachte seine Maschine auf einem guten siebten Platz ins Ziel. Trotz der starken Konkurrenz gelang es Schick damit, sich weit vorne im Feld zu platzieren.

Auch Tobias Steiner überzeugte in Reichling. Er ging in der Proklasse an den Start, die ebenfalls mit zahlreichen starken Fahrern besetzt war. Steiner zeigte über den gesamten Lauf eine konstante Leistung und wurde dafür mit einem fünften Platz belohnt. Damit verpasste er die Top Vier nur knapp und sicherte sich gleichzeitig eine hervorragende Position in der Tageswertung.

Während Schick und Steiner in Reichling um Punkte kämpften, war Laurin Straub in Rudersberg gefordert. Im Rahmen der Baden-Württembergischen Motocross Meisterschaft traf er dort auf ein ebenfalls starkes Teilnehmerfeld. Nach einem eher schwierigen Zeittraining, das Straub auf dem 33. Platz beendete, konnte er sich in den Wertungsläufen deutlich steigern.

Mit den Plätzen 26 und 24 zeigte Straub eine klare Aufwärtsentwicklung gegenüber dem Zeittraining. Besonders der zweite Lauf, den er als 24. beendete, unterstrich seine Steigerung im Verlauf des Renntages. In der abschließenden Tageswertung belegte Straub schließlich den 24. Platz.

Für die Fahrer des MSC Gerstetten war es damit insgesamt ein erfolgreiches Wochenende. Cedric Schick und Tobias Steiner konnten sich trotz der stark besetzten Klassen in Reichling mit den Plätzen sieben und fünf weit vorne behaupten. Laurin Straub gelang in Rudersberg nach einem schwierigen Zeittraining eine deutliche Steigerung und ein versöhnlicher Abschluss des Renntages.

Gerstetten. Für die Sportfahrer des MSC Gerstetten war am vergangenen Wochenende einiges geboten. Gleich bei Rennveranstaltungen in vier verschiedenen Meisterschaften gingen die Fahrer des Vereins an den Start. Schauplätze waren Holzgerlingen und Gablingen.

Den Auftakt machten am Samstag in Holzgerlingen Phil Thomas, Nick Samtner und Lukas Kühling bei der Baden-Württembergischen Jugend-Motocross-Meisterschaft (BW JMX). Ebenfalls in Holzgerlingen starteten Tony Bauer und Steffen Kuhn im Baden-Württembergischen Motocross Cup der Senioren.

In der Klasse 125 der BW JMX erwischte Phil Thomas einen unglücklichen ersten Lauf. Nach einem Sturz und einem anschließenden Aufenthalt in der Helferbox musste er das Rennen mit Platz 21 beenden. Im zweiten Lauf zeigte Thomas jedoch eine deutliche Steigerung und überquerte die Ziellinie als 13. Mit den Plätzen 21 und 13 belegte er Rang 19 der Tageswertung.

In der Klasse 85 ging Nick Samtner an den Start. Er erreichte die Plätze 25 und 19 und kam damit auf Tagesrang 25.

Für ein besonders erfreuliches Ergebnis sorgte Lukas Kühling in der Klasse 50. Mit Platz neun im ersten Lauf erzielte er sein bislang bestes Laufergebnis der Saison. Im zweiten Durchgang wurde Kühling Zehnter. Damit belegte er mit konstanten Leistungen Rang zehn der Tageswertung.

Bei den Senioren im Baden-Württembergischen Motocross Cup zeigte Tony Bauer eine solide Leistung. Mit den Plätzen 19 und zwölf sicherte er sich Tagesrang 15. Steffen Kuhn überzeugte mit zwei konstanten Läufen und fuhr sowohl im ersten als auch im zweiten Durchgang auf Platz 13. Damit belegte Kuhn Rang zwölf der Tageswertung.

Am Sonntag standen in Holzgerlingen die Rennen zur Deutschen Motocross-Meisterschaft Open auf dem Programm. Für den MSC Gerstetten gingen Cedric Schick und Robin Schumann an den Start. Schick zeigte dabei eine konstant starke Leistung und fuhr in beiden Läufen jeweils auf Platz 14. Damit belegte er auch in der Tageswertung Rang 14. Robin Schumann erreichte die Plätze 25 und 20 und wurde damit Tageszwanzigster.

Parallel dazu waren Nico Haug, Laurin Straub sowie die Brüder Maximilian und Moritz Wirbeleit in Gablingen beim ADAC MX Cup Südbayern im Einsatz.

In der Rookies-Klasse überzeugte Nico Haug mit zwei starken Läufen. Nach Platz drei im ersten Durchgang und Platz sechs im zweiten Lauf durfte er sich über Rang drei der Tageswertung freuen.

In der Proklasse sorgte Laurin Straub für das beste Ergebnis der Gerstettener Starter in Gablingen. Mit zwei dritten Plätzen in den Läufen sicherte er sich Rang zwei der Tageswertung.

Maximilian Wirbeleit belegte die Plätze vier und acht und kam damit auf Tagesrang fünf. Sein Bruder Moritz Wirbeleit kämpfte sich trotz schwieriger Läufe ins Ziel und erreichte mit den Plätzen 31 und 25 den 28. Rang der Tageswertung.

Damit blickt der MSC Gerstetten auf ein intensives Rennwochenende mit zahlreichen Startern und mehreren starken Platzierungen in unterschiedlichen Meisterschaften zurück.

Für den Gerstetter Endurofahrer Thomas Aiple steht in diesem Jahr ein ganz besonderes Motorsport-Highlight auf dem Programm: Er wurde für die Teilnahme an der FIM Enduro Vintage Trophy 2026 in Zschopau nominiert, welche Ende September stattfindet. Die Veranstaltung gilt als eines der renommiertesten Enduro-Events für klassische Motorräder und wird in der Szene mittlerweile als die „ISDE der Oldtimerfahrer“ bezeichnet.

Seit ihrer Einführung im Jahr 2016 hat sich die FIM Enduro Vintage Trophy zu einem festen Bestandteil des internationalen Enduro-Kalenders entwickelt. Fahrer und Nationalteams aus zahlreichen Ländern treffen sich dabei im sächsischen Zschopau, um sich auf anspruchsvollen Strecken und Sonderprüfungen miteinander zu messen. Das mehrtägige Event verbindet sportlichen Wettbewerb mit der Faszination historischer Motorräder und einem stimmungsvollen Rahmenprogramm.

Zschopau gilt als eine der traditionsreichsten Motorsportstätten Deutschlands. Die Stadt und die umliegende Erzgebirgsregion sind seit Jahrzehnten eng mit dem Endurosport verbunden. Anspruchsvolle Geländepassagen, begeisterte Zuschauer und die große Motorsportgeschichte der ehemaligen Motorradmarke MZ verleihen der Veranstaltung ein besonderes Flair. Die in Zschopau produzierten Maschinen feierten insbesondere zwischen den 1960er- und 1980er-Jahren zahlreiche internationale Erfolge und machten die Region weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt.

Bei der diesjährigen Ausgabe erstreckt sich die Veranstaltung über vier Fahrtage rund um Zschopau. Auf die Teilnehmer warten abwechslungsreiche Etappen mit klassischen Enduro- und Crosstests sowie eine feierliche Eröffnungszeremonie im Stadtzentrum.

Besonders prestigeträchtig ist die Vintage Veteran Trophy, in der 21 Nationalmannschaften gegeneinander antreten. Jedes Team besteht aus drei Fahrern im Alter von mindestens 50 Jahren, die von ihren nationalen Verbänden nominiert werden. Ergänzt wird das Teilnehmerfeld durch zahlreiche Mannschaften der Vintage Silver Vase und Club Trophy, deren Fahrer mindestens 40 Jahre alt sein müssen.

Mitten in diesem hochkarätigen internationalen Starterfeld wird auch Thomas Aiple vom MSC Gerstetten vertreten sein. Er setzte sich gegen zahlreiche Bewerber aus ganz Deutschland durch und qualifizierte sich für die Teilnahme an diesem besonderen Wettbewerb. An den Start geht Aiple mit einer Maico GS 400 aus dem Baujahr 1975, die während einer langen Vorbereitungsphase sorgfältig aufgebaut und auf die Anforderungen der Veranstaltung vorbereitet wurde.

Für den Gerstetter Fahrer erfüllt sich damit ein lang gehegter Traum. Nun richtet sich der Blick auf die vier Renntage in Sachsen, bei denen nicht nur fahrerisches Können, sondern auch Ausdauer und Zuverlässigkeit von Mensch und Maschine gefragt sind. Die Motorsportfreunde dürfen gespannt sein, wie sich Thomas Aiple und sein Team bei diesem traditionsreichen internationalen Wettbewerb schlagen werden.

Am vergangenen Wochenende fand Teutschenthaler Talkessel, die DMX Open, statt. Der für den MSC Gerstetten startende Cedric Schick stellte sich der Herausforderung auf der WM Strecke mit seiner 250 ccm 2 Takt Fantic. In einem topbesetzten Fahrerfeld mit Fahrern wie Tom Koch und Noah Ludwig konnte Schick im ersten Lauf als 14 ins Ziel fahren. Im zweiten Lauf fuhr Schick bis zwei Runden vor Schluss auf Platz 15, als er durch einen Fahrfehler stürzte und auf Rang 19 zurück fiel auf dem er auch ins Ziel fuhr. Mit neun Punkten würde Cedric Schick 17. in der Tageswertung.

Am Wochenende startete Kevin Zambrano Torro vom MSC Gerstetten bei der Supermoto IDM in Schaafheim in der Klasse S2. Beim Supermoto besteht die Strecke aus ca 70 Prozent Asphalt und 30 Prozent aus einem Offroad-Teil mit Sprüngen. Gefahren wird mit Slicks in die teilweise ein Profil eingeschnitten ist. Kevin Zambrano ging am Samstag in die freien Trainings und zeigte das er sich auf seiner Honda pudelwohl fühlte. Er fand schnell in einen guten Rhythmus und nahm diesen mit in das Zeittraining am Sonntag. Hier konnte der junge Mann mit der Startnummer Fünf die siebt schnellste Zeit fahren, wobei der Abstand zur Spitze sehr knapp war.
Zambrano’s Start zum ersten Lauf war eher suboptimal und so kämpfte er sich über die Renndistanz vom hinteren Drittel des Fahrerfeldes nach vorne bis auf Platz acht auf dem er sein Rennen beendete. Im zweiten Lauf steigerte sich Zambrano deutlich und konnte trotz der extrem hohen Temperaturen bis zum Ende des Rennens immer um die Spitze mitfahren. Mit Platz vier fuhr er sein bestes Ergebnis des Wochenendes ein. Gleichzeitig gelang ihm seine schnellste Runde des gesamten Wochenendes.
„Ich bin mit dem gesamten Wochenende sehr zufrieden. Gerade unter diesen Bedingungen konnten wir eine gute Leistung zeigen und wichtige Erkenntnisse für die kommenden Rennen sammeln“ , so Zambrano.

Am Wochenende fand in Bramberg im Rahmen des ADAC Nordbayern MX Cups eine Veranstaltung zur ADAC Sidecar Clubsport Cup sowie zum Seitenwagen Classic statt. Auf der 1400 Meter langen Naturbodenstrecke standen zwei Seitenwageteams des MSC Gerstetten hinter dem Startgatter. Bei den Classic Seitenwagen war das Uli Keller und Uli Junginger und beim ADAC Sidecar Clubsport Cup war es Thomas Binder und Siggi Leest.
Keller/Junginger kamen gut mit der Strecke in Bramberg klar und konnten das Gespann mit der Nummer 72 im Zeittraining auf Startplatz drei positionieren. Also es Richtung Start zum ersten Lauf ging machte dem Gerstettergespann allerdings die Technik einen Strich durch die Rechnung und sie konnten nicht starten. Im zweiten Lauf und nach dem behobenen Technikproblem könnten Keller/Junginger einen dritten Platz ins Ziel fahren. In der Tageswertung kamen die beiden mit 20 Punkten auf Platz acht.
Thomas Binder und Siggi Leest konnten im ersten Lauf des ADAC Sidecar Clubsport Cup s in ihrer Wertungsklasse auf Platz vier fahren. Im zweiten Lauf bremsten die beiden in der ersten Runde ihr Gespann in einer Kurve aus und nahmen als letzte die Verfolgung des Feldes auf. Mit viel Kampfgeist fuhren Binder/Leest dann als sechster ihrer Klasse ins Ziel. In der Tageswertung bedeutete dies mit 33 Punkten Platz vier.